Zitat des Tages

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Samstag 17.1.2026
Der Vagabund der Kunst ist immer auf Reisen. Hinterlassen Sie Ihren Namen ohne Adresse, er wird Sie sicher eines Tages über Telepathie erreichen.
- Robert Filliou -
französischer Künstler
* 17.1.1926 Sauve, Languedoc-Roussillon
2.12.1987 Chanterloube, Dordogne

Kommentar zum Zitat des Tages
03. KW 2026
Die Menschen lieben nicht den anderen Menschen, sie lieben die Liebe.
- Maria Schell -
schweizer Schauspielerin
* 15.1.1926 Wien
26.4.2005 Preitenegg, Kärnten

Kommentar zum Zitat der Woche
Januar 2026
Die Kunst des Ausdrucks besitzen: Sie besteht nicht nur in der Deutlichkeit, sondern auch in der Lebendigkeit des Vortrags.
- Baltasar Gracián -
spanischer Schriftsteller
* 8.1.1601 Belmonte, Calatayud
6.12.1658 Tarazona

Kommentar zum Zitat des Monats
 

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10.04.20 : Ostern bedeutet Auferstehung, aber zu was?

 

Ostern feiern wir die Auferstehung Christi. Wer seinem Beispiel folgen will, wer ein neues Leben beginnen will, muss allerdings zuerst sterben, es reicht nicht aus, Silvester gute Vorsätze zu planen, die schon am Dreikönigstag vergessen sind. Im christlichen Glauben wird der Tod durch die Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Karfreitag nachgestellt. Leider reicht die Fantasie der meisten Menschen nicht aus, um nach der Fastenzeit tatsächlich ein neues Leben zu beginnen. Die meisten Menschen streben hedonistisch dem nächsten Höhepunkt entgegen. Sie hetzen durch die Jahreszeiten als gelte es, als erster das Ziel zu erreichen. Dafür nehmen sie Hetze, Stress und Unfreiheit auf sich. In Zeiten der Coronakrise wird vielen erstmals schmerzhaft bewusst, dass das Ziel, der Tod, näher ist, als es den meisten lieb ist.Wer möchte nicht wie Methusalem 969 Jahre alt werden.

Jeder hängt an seinem bisschen Leben und empfindet es als größte Freude, wenn sich ständig alles wiederholt. Der Genuss des Menschen liegt aber nicht in der Wiederholung, sondern in der Abwechslung, weshalb die Stärke eines Reizes oder die Geschwindigkeit, in der die Reize aufeinander folgen, ständig gesteigert werden muss. Sollte das der Sinn des Lebens sein?

Weniger ist mehr! Steigen Sie nach Ostern, nach der Coronakrise, nicht wieder in das Hamsterrad der Selbstausbeutung ein, verleihen Sie Ihrem Leben mehr Tiefe und keine höhere Geschwindigkeit. Jeder kann nach dieser Krise sein eigenes Ostern feiern, wenn er sich häufig an die angenehme Ruhe in der Zeit der Coronakrise erinnert.

Die Coronakrise hat mehr zum Umweltschutz beigetragen als alle Proteste der vergangenen 50 Jahre, egal ob dieser Protest von der Jugend oder der Wissenschaft getragen wurde. Der Zukunft machen wir Versprechungen, der Krankheit gehorchen wir!